Kapitel 21 Zukunftsforschung Beiträgen

Am Tisch Futurium
©Foto Futurium 2018 von Jan Windszus

Am Abend des 7. Juni öffnete das Futurium im Rahmen seiner Werkstattwochen die Pforten mit einem vielfältigen Pre-Opening-Programm aus Debatten, Workshops und interaktiven Installationen. Für die interessierte Öffentlichkeit wurde eine Reihe von Workshops angeboten. Im Zentrum stand die Mission des Labs: Selbermachen – daher ersteckten sich die Themen von Visionen im DIY, Open Source, Co-Design bis hin zur Zukunftsgestaltung.

Das Kapitel 21 war eingeladen aktiv ein „World Café“ mitzugestalten. An unserem Tisch diskutierten unsere Vertreter*innen, Julian Kattinger und Stefanie Ollenburg, mit Besucher*innen zum Thema „Zwischen Zukunftsforschung und Zukunftsgestaltung in Zeiten des Wandels“. In zwei Durchläufen sprachen die Teilnehmer*innen zunächst darüber, welche Schwierigkeiten sie aus ihrer Perspektive im Spannungsfeld zwischen Wissenschaft und Praxis wahrnehmen.

Dabei identifizierten sie Herausforderungen auf unterschiedlichen Ebenen – so beispielsweise die Gesetzgebung, die sich nicht an aktuellsten wissenschaftlichen Erkenntnissen orientiert. Auch das Hochschulsystem wurde thematisiert, in dem theoretisch ausgerichteten Universitäten noch immer höheres Ansehen genießen als angewandte Hochschulen – und das obwohl erstere viele praxisorientierte Kompetenzen, die als entscheidend für den Transformationsprozess gelten können, weniger vermitteln können oder gar möchten. Aufbauend auf einer Vielzahl von Kritikpunkten regten wir anschließend dazu an, Ideen und Lösungsansätze zu erwägen, um beispielsweise relevante Akteure für zukünftige Transformationsprozesse zu befähigen. Die Teilnehmer*innen nannten konkrete Ansätze wie das Bedingungslose Grundeinkommen oder schlugen ein „Streetworker“-Modell vor, um sich in der Praxis um Bildung für Nachhaltige Entwicklung zu kümmern. Um die Vernetzung von Forschung und Praxis zu verbessern, wurden auch strukturelle Veränderungen im Bildungssystem bedacht; so könnte Wissenschaft zum Beispiel über Storytelling-Ansätze einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

Natürlich konnten wir das komplexe Thema an einem Abend nur in Ansätzen diskutieren. Dennoch hat es großen Spaß gemacht, mit engagierten Menschen unterschiedlichster Herkunft, Fachexpertise und Alters ins Gespräch zu kommen und gemeinsam aus der Vielfalt an Perspektiven zu schöpfen.

Wir bedanken uns herzlich beim Futurium für die Einladung zum Mitwirken und freuen uns nach dem vielversprechenden Auftakt im Rahmen der Werkstattwochen auf die weitere zukünftige Zusammenarbeit.

Futurium Lab start    moderationskarten mit Ideen

Allgemein Futurium Veranstaltungen

Impression aus der Ausstellung
Vielfältige Impressionen in der Ausstellung; Foto: Stefanie Ollenburg

Am 9. Januar 2018 trafen wir uns zum Jahresauftakt in der Friedrichstraße im DRIVE Volkswagen Forum zur „SHIFT – Die Nachhaltigkeitsausstellung der Volkswagen Group“. Die Idee kam nicht aus den Reihen der Alumni sondern des aktuellen Jahrgangs des Masters Zukunftsforschung 2016-18 – Danke an Bene für die Organisation!

Daher waren diesmal auch viele der aktuell Studierenden dabei, die gemeinsam mit den Alumni die Chance wahrnahmen, sich mit Kommiliton*innen zu treffen und auszutauschen.

Für die Ausstellung erhielten wir unseren persönlichen Guide, der uns die einzelnen Exponate erklärte. Schnell bemerkte er, dass wir nicht ganz unbewandert in den Themen Zukunftsorientierung und Nachhaltigkeit waren. Er war bemüht inhaltlich konkreter zu werden oder uns zumindest seine Perspektive auf die Ausstellung zu vermitteln. Es gab viel zu entdecken, wie zum Beispiel den Bereich, der sich mit künstlicher Intelligenz auseinandersetzt. Ein Experiment wurde vorgestellt, bei dem Versuchspersonen glaubten mit einer KI zu kommunizieren. Die aus den Chats zusammengetragenen Gespräche verliefen von mondän bis hoch philosophisch – schön wäre es, daraus ein Buch zu machen.

Unter uns Zukunftsforschenden gab es viel Diskussionsbedarf, aber auch unser Guide wurde mit Kontroversen konfrontiert. Es scheint wohl nicht einfach zu sein, über 20 Zukunftsforschenden eine Ausstellung nahe zu bringen, in der Technologie, Mobilität und Nachhaltigkeit aus Sicht des Automobilkonzern Volkswagen gezeigt wird. Da muss man mit Kritik umgehen können.

Die Hälfte der Teilnehmenden diskutierte dann in der nahegelegenen Bierbörse noch weiter. Ein neues Mitglied konnten wir gewinnen – herzlich willkommen beim Kapitel21, Jonas.

Es war ein gelungener Abend.

Ein Beitrag von Stefanie Ollenburg

Allgemein Alumni Veranstaltungen

Impression vom Wahlvorgang
Impression vom Wahlvorgang

Am 14. Juli 2017 hat die Mitgliederversammlung für einen neuen Vorstand des Alumni-Netzwerks abgestimmt.

Durch die Wahl ist der Vorstand auf sechs Personen angewachsen; erstmalig stellen auch die (noch) Studierenden einen Vertreter im Vorstand. Damit sind inzwischen vier von sieben Jahrgängen im Vorstand des Kapitels repräsentiert. Mehr Jahrgänge, mehr Ideen, mehr kohortenübergreifender Austausch!

Den neuen Vorstand kennen lernen.

Allgemein Veranstaltungen

Am 13. Juli 2017 lud die AG Visionsbildung und Strategie zum Workshop ein, um mit allen interessierten Mitgliedern gemeinsam an einer Vision für das Kapitel21 zu arbeiten.
In drei Arbeitsphasen wurden Inhalte für den weiteren Prozess generiert. Nachdem zunächst alle Teilnehmer*innen individuell den IST-Zustand des Kapitels analysierte, wurde anschließend in Gruppen diskutiert und geclustert. Das gleiche Prozedere führten die Teilnehmenden für den wünschenswerten SOLL-Zustand des Kapitels durch. Zum Abschluss haben die Anwesenden konkrete Ideen samt grober Umsetzungspläne entwickelt, um eine der vorher erkannten Lücken zwischen IST- und SOLL-Zustand zu überwinden. In der Abschlussrunde wurden die Ideen bei einem Glas Wein oder Wasser geteilt und diskutiert. Die Stimmung machte Mut, dass einige Ideen Wirklichkeit werden. Die konkreten Ergebnisse werden aufgearbeitet und an alle Mitglieder versendet, mit der Möglichkeit, eigene Ideen und Impressionen beizutragen.

Fragen zum Prozess? Mitmachen in der AG?

vorstand[ät]kapitel21-zukunftsforschung.de

Allgemein Veranstaltungen

Zukunftsforschung ist die wissenschaftliche Analyse von Zukunftsbildern. Durch ihre Ergebnisse werden mögliche, wahrscheinliche und wünschbare – oder vermeidenswerte –  Zukünfte in ihrer Vielfalt sichtbar gemacht und zur Diskussion gestellt. Zukunftsforschung ist also keine reine Bestandsaufnahme, sondern setzt Impulse, regt Diskussionen an und lädt ein zu Perspektivenwechsel und zum Denken in Alternativen.

Die Bewerbung für den Studiengang ist jetzt möglich und läuft bis zum 30. April! Weiterführende Infos finden sich hier.

Das erste Infotreffen findet Mittwoch, am 22. Februar um 17 Uhr, im Institut Futur statt.

Studieninteressierte können sich mit ihren Fragen auch gern beim Vorstand des Kapitel21 melden – wir vermitteln gern Alumni und Studierende als Gesprächspartner*innen!

Allgemein Veranstaltungen

Am 12. Januar 2017 haben wir das neue Kapitel21-Jahr mit einem Besuch der Ausstellung Things to Come in der Deutschen Kinemathek begrüßt. Souverän geführt wandelten ungefähr 20 fertige und werdende Zukunftsforscher*innen durch futuristische Räume, in denen uns filmische Zukünfte aus vergangenen Zeiten begrüßten. Drei thematische Welten erlebten wir: den Weltraum, die Gesellschaft der Zukunft und das Fremde. Spannend, wie sich gemeinsame Elemente und Vorstellung über Jahrzehnte und zahlreiche Zukunftsfilme hinweg erhalten; niedlich, wenn man die Visionen der ersten SciFi-Regisseure und den Blick hinter die Kulisse, auf ihre Umsetzungen werfen darf; begeisternd, wie die technischen Möglichkeiten, zunehmend erstaunlichere Effekte erlauben; verstörend, wenn manche Filmkreatur plötzlich genau vor einem steht.

Unsere einhellige Zukunftsexpert*innen-Meinung: Diese Ausstellung ist einen Besuch wert – und das noch bis zum 30. April 2017!

Allgemein Veranstaltungen

Als Kapitel 21 veranstalteten wir auf dem diesjährigen Huddle des Masterstudiengangs erstmalig einen methodischen Workshop unter der Leitung der Foresight-Expertin und -Beraterin Cornelia Daheim. 20 Teilnehmer*innen, darunter eine ganze Zahl neuer Kapitel21-Mitglieder war dabei.

In der Zukunftsforschung wurden in den letzten Jahren neben den traditionellen, analytischen Herangehensweisen viele Ansätze entwickelt, die das Prinzip der „aktiven Erfahrung“ und Gestaltung von Zukunft in den Vordergrund rücken. Neben Design Fiction gehören dazu besonders die Verbindung von Szenariomethoden mit theatralen Verfahren (= „Scenario Enactments“), wie sie bereits seit langem zum Beispiel im Community Theatre zum „Empowerment“ von Gruppen genutzt werden, und die nun auch in klassischen Projekten mit Unternehmen und Institutionen Eingang finden.

Der Workshop führte anhand einer praktischen Erprobung in die Möglichkeiten des Scenario Enactments ein. Szenarien wurden aktiv „erspielt“, d.h. z.B. mit Methoden des Improvisationstheaters oder des „Scene Scripting“ durch die Teilnehmenden entwickelt und „durchgespielt“. Einer Eingangspräsentation in die Thematik folgte das Selbst-„Erspielen“ von Szenarien. Alle haben mitgespielt!

Spielszene beim Workshop Scenario Enactment
Spielszene beim Workshop Scenario Enactment

Allgemein Veranstaltungen

In der Ausstellung – Foto: Bernd Stegmann
In der Ausstellung – Foto: Bernd Stegmann

Ein Neujahrsempfang, der sich der Dystopie widmet – oder dem, was der Künstler, der die Werkreihe schafft, darunter fasst. Einen besseren Start ins neue Kapitel21-Jahr könnte es kaum geben, dachte sich der Vorstand und lud deshalb am Freitag, den 8. Januar, alle Mitglieder und Interessierten in die kleine Galerie cubus-m im „Kunstkiez“ rund um die Potsdamer Straße.

Kompetent vom Galeristen geleitet und mit offenen Augen für mögliche Verbindungen zwischen Kunst und Zukunftsforschung erlebten wir die Ausstellung „Dytopia/Fugen“ des in Kiel lebenden Künstlers René Schoemakers. Seine Kunst beschreibt cubus-m auf ihrer Homepage als „beinahe altmeisterlichen, präzise naturalistischen Stil, gleichzeitig jedoch sind seine Werke stets im konzeptuellen Sinne miteinander verbunden. Sie bilden gedankliche und visuelle Zusammenhänge, lösen dabei aber klassische narrative Strukturen oder repräsentative Absichten im Sinne des Naturalismus komplett auf“. Wiederkehrende Motive, Symbole, ideen- und kunstgeschichtliche Anleihen, die Inszenierung der eigenen Person, Frau und Töchter – ein Gesamtwerk, auf das sich selbst einen Reim machen muss, wer es betrachtet. Des Rätsels Lösung scheint es nicht zu geben, stellen wir fest.

Da wir unseren Besuch schon im Vorhinein angekündigt hatten, hatten wir das Glück, dass René Schoemakers selbst sogar ein paar Worte zu seinem künstlerischen Ansatz, dem Verhältnis von Kunst und Zukunftswissenschaft, wie er es (nicht) sieht und einen Buchtipp zu erhalten. Diese wollen wir allen, die nicht kommen konnten, natürlich nicht vorenthalten:

Schoemakers über seine Arbeit

„Meine Arbeiten handeln im Grunde genommen alle von der Leibgebundenheit und einem tiefen Misstrauen gegenüber jeder Art von Überzeugungssystemen. Natürlich auch gegenüber dem Überzeugungssystem, das misstrauisch ist gegenüber allen Überzeugungssystemen.

Vielleicht kann man es so auf den Punkt bringen: mich interessiert die extreme Spannung zwischen konkreter leibgebundener individueller Existenz und jeder Form von allgemeiner systematischer begrifflicher Ordnung, also Glaubenssysteme, Theorien, politische Ordnungen, gesellschaftliche Formationen. Meine Arbeit ist extrem materialistisch und idealistisch zugleich. Mich interessieren die extremen Pole; also das Sinnliche und das Intellektuelle auf die Spitze zu treiben, um den Betrachter in jedem Fall zu überfordern. Für Wohlfühl-Oasen und Wellness-Lounges gängiger Sinnangebote und wohldosierter Verstörung müssen andere sorgen.

Ich bin nur Pippi Langstrumpf: Ich mach, was mir gefällt.“

Schoemakers über das Verhältnis von Kunst und Zukunftswissenschaften

„Eigentlich passt die Arbeitsweise des Künstler systematisch nicht in das Konzept einer Wissenschaft, die versucht zu beschreiben, wie zukünftige Zustände aussehen mögen bzw. wie sich intendierte zukünftige Weltzustände realisieren lassen.

Der Künstler ist bei seinem Tun systematisch desinteressiert an der Zukunft „seines Werkes“ als Gegenstand prospektiver Erkenntnis. Das Werk ist das Werk, das sich ergeben haben wird, wenn es vollendet ist. Insofern lauert der Künstler schon auf das Ergebnis seiner Bemühungen, aber das Ergebnis seines Tuns ist nicht die Werkgestalt, die sich möglicherweise in der Zukunft realisiert haben wird aufgrund seines planenden Tuns, sondern aufgrund der vielen größeren und kleineren Abweichungen von seinen Vorstellungen, die er sich begleitend während des Werkprozesses macht.

Der Künstler ist süchtig nach freudigen Enttäuschungen seiner Erwartungen.

Und radikal offen für das, was entsteht.

Insofern ist er nur schwer in Dienst zu nehmen für das Ausspähen und Zurechtmodeln der Zukunft. Die Zukunft möge kommen und überraschend sein. Natürlich will der Künstler sich auch keineswegs nützlich machen. Das wäre das Ende der Kunst. Und der Anfang der Dienstleistung.“

Schoemakers Buchtipp für Zukunftsforscher*innen

„Pflichtlektüre für Futurologen: Thomas Mann – Joseph und seine Brüder. Alle Bände.

Nicht jetzt wegen des nichtlinearen, zyklischen Zeitverständnisses („Einst“ – als doppelgesichtiger Begriff), sondern wegen der Beschreibung lässiger selbstreflexiver Gestaltung von Gegenwart und Zukunft aus dem Geist der Vergangenheit, die Zukunft immer schon in sich trägt. Man muss sie nur lesen und Wirklichkeit werden lassen.

Tief ist der Brunnen der Vergangenheit – aus dem wir gegenwärtig das Wasser zum Bestellen zukünftiger Felder und Ernten ziehen.“

Und welche Zusammenhänge, Implikationen und „Nützlichkeiten“ können wir aus den Arbeiten ziehen? Vielleicht, dass gerade uneindeutige Motive kreative Denkräume öffnen können. Vielleicht dass es im Verhältnis von Kunst und Zukunftsforschung nicht darum geht, sie nutzbar zu machen, sondern Inspiration zuzulassen, die sich nicht in überprüfbare Ergebnisse übersetzen lässt. Vielleicht aber auch etwas ganz anderes. Ein Teil der Gruppe diskutierte diese Fragen in einer Bar um die Ecke weiter. Der andere Teil ging mit Gedanken nach Hause, die sich schon irgendwo zwischen Leib und Denksystem festgesetzt haben werden.

(JK)

Allgemein Veranstaltungen

Ganz frisch im neuen Jahr angekommen, wollen wir alle Interessierten statt zum klassischen Neujahrsempfang ganz gewagt in eine Ausstellung mit zukunftweisendem Titel einladen:

René Schoemakers: Dystopia/Fugen

Am Freitag, den 8. Januar um 18:30 Uhr haben wir die Möglichkeit, eine exklusive Führung durch die Ausstellung in der Galerie cubus-m, Pohlstraße 75,10785 Berlin, zu bekommen!
Ob und auf welche Weise man künstlerische Auseinandersetzungen mit Zukunft für die Forschung nutzen kann, wollen wir danach bei einem Glas Wein, Bier oder Brause in der Nähe diskutieren. Für alle anderen zukunftsforschungs(un)verwandten Themen wird natürlich auch Platz sein!

Wer an der Führung teilnehmen (und/oder später nachkommen) will, schreibt bis zum 4. Januar eine kurze Mail an vorstand{ät}kapitel21-zukunftsforschung.de .

„Transitive“ Grüße zwischen 2015 und 2016,
euer Kapitel21-Vorstand

Alumni Veranstaltungen

Wir freuen uns besonders folgende Ankündigung machen zu können:

Am 10. Dezember findet der erste gemeinsame Salon Futur von Institut Futur und Alumni-Netzwerk statt! Das Kapitel21: Zukunftsforschung lädt alle Interessierten herzlich ein.

Salon Futur #10
Industrie 4.0 – Arbeiten im Zeitalter digitaler Produktionsprozesse

Der Prozess der Digitalisierung macht nicht an den Werkstoren Halt. Neben Unternehmensstrukturen verändert er ganze Branchen und beeinflusst wie, wo und was wir arbeiten werden. Neben einer Reifegradprüfung, mit der einzelne Unternehmen ihre Entwicklung hin zur Digitalisierung von Prozessen transparent machen, bewerten und steuern können, muss eine gesamtgesellschaftliche Bewertung für das Erreichen der Voraussetzungen auf dem Weg zur vierten industriellen Revolution und einem damit verbundenen Arbeiten 4.0 erfolgen. Eine Bewertung setzt eine gesellschaftliche Debatte voraus, zu der der Salon Futur #10 beitragen möchte. Neben Einblicken in den Stand des Entwicklungsprozesses auf dem Weg zu einer vierten industriellen Revolution wird vor allem auch zu diskutieren sein, welche Chancen, Herausforderungen und Mitbestimmungsmöglichkeiten für unsere Gesellschaft und den Einzelnen bestehen, wenn virtuelle und reale Welt zu einem Internet der Dinge zusammenwachsen (sollen).

Programm
19:00 Keynote
· Prof. Dr. Thomas Pietsch, Professor im Studiengang Wirtschaftsinformatik der HTW Berlin für das Fachgebiet Informations- und Geschäftsprozessmanagement
· Dr. Benjamin Kettner, Mitgründer und CTO der ML!PA Consulting GmbH
19:45 Podiumsdiskussion
· Univ.-Prof. Dr. G. de Haan, Institut Futur, FU Berlin und
· Michaela Führer, Kapitel 21: Zukunftsforschung

Zeit & Ort
10. Dezember 2015, 19:00 – 21:00
yomma
Chausseestraße 84
10115 Berlin

Der Eintritt ist frei.
Wer dabei sein möchte, schickt bitte eine kurze E-Mail an salon@institutfutur.de.
Spontanes Erscheinen ist zur Not auch erlaubt.

Wir freuen uns auf zahlreiches Kommen und auf eine spannende Diskussion!

Allgemein Veranstaltungen